Berichte

Erfahren Sie mehr über unsere Wanderungen im Rückblick

Walenpfad – von Engelberg nach Oberrickenbach

Eine Höhenwanderung im Kanton Nidwalden

Der beliebte Wanderweg führte vom Brunnigebiet ins Bannalpgebiet, mit wunderbarem Panorama bis ins Mittelland und schöner Sicht auf markante Gipfel.

De Bannalp liegt auf 1600 bis 2800 Meter bei Oberrickenbach im Engelbergertal. Das wunderschöne voralpine Hochtal mit einem dunkelblauen Bergsee beeindruckt durch die mächtigen Berge und die einzigartige Natur. Das Erholungsgebiet Bannalp ist im Sommer und im Winter ein Geheimtip für
Gipfelstürmer und Ruhesuchende. Sei es auf einer herrlichen Ski- oder Schneeschuhtour durch die verschneite Winterlandschaft oder eine Wanderung inmitten einer prachtvollen Alpenflora in den Sommermonaten.


Von Engelberg führte die Seilbahn zur Bergstation Ristis, wo es im Restaurant auf der Sonnenterrasse eine Pause gab. Nun begann man die Wanderung mit einem steilen Aufstieg zum Härzlisee bei der Brunnihütte. Dann ging es fast flach über saftige Alpwiesen und durch Wald bis man nach einem kurzen Auf und Ab die Walenalp erreichte. Hier laden es eine Feuerstelle mit Holz und ein weiter
Ausblick bis ins Mittelland zum Verweilen ein. Nun folgte der längste Anstieg mit 260 Höhenmetern hinauf zur Walegg. Die Belohnung war eine wunderbare Aussicht auf den bezaubernden Bannalpsee, über das Engelberger Tal hinaus und auf die umliegende Bergwelt sowie den markanten Gipfeln Brisen und Buochser Horn.


Die Umgebung änderte sich jetzt deutlich: Ruppige Felsflanken, Geröllhalden und gezackte Gipfel umgaben die Wanderer. Ein schmaler Pfad führte zuerst steil abwärts durch die Walengräben bis zur Ziegenalp Oberdorf und nach einem kurzen Gegenanstieg weiter abwärts zur Alp Oberfeld. Nun ging es geradeaus weiter bis man via Unterstaffel Nidwaldens Kleinod erreichte – die Bannalp
und die Seilbahnstation Kreuzhütte, die bequem talwärts nach Oberrickenbach führte.

Hüttentour in Graubünden – von Davos nach Bever

Schöne Bergpanoramen, malerische Walsersiedlungen und stille Bergseen 

Diese Hüttentour begann von der Alp Clavadel mit einem steilen Anstieg hoch zum Jakobshorn. Dann wanderte man via Stadlersee oder das Jatzhorn und die Tällifurgga durch das Sertigtal zur bekannten Kesch-Hütte SAC und weiter ins historische Bergün. Dann ging es nach einer weiteren Übernachtung
vom Albulapass via Bergseen nach Bever im Oberengadin. Diese mittelschweren Wanderungen von fünf bis sechs Stunden führten durch malerische Walsersiedlungen und karge Bergtäler mitten durch die Bündner Bergwelt, vorbei an markanten Gipfeln und der schönsten Bergpanoramen der Schweiz.
Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit wurden vorausgesetzt.

Von Davos ins Sertigtal


Nach einem Anreisetag zur höchst gelegenen Stadt Europas, ging es mit dem Postauto zum Zürcher RehaZentrum Davos Clavadel. Von hier erreichte man mit einem Spaziergang durch den Wald das Naturfreundehaus, wo es auf der Sonnenterrasse eine kleine Erfrischung und schöne Aussichten in
die Bergwelt gab. Am anderen Tag führte der Weg von der Alp Clavadel steil bergauf zum bekannten Jakobshorn, dem Hausberg von Davos. Von hier gab es das erste Mal einen schönen Ausblick auf die umliegenden Dreitausender. Auf 2590 Meter schaute man hinunter ins Landwassertal und hinüber zum Weissfluhgipfel im Parsenngebiet. Unterhalb vom Gipfel teilte sich die Gruppe. Die Einen wählten die beliebte Wanderung via Stadlersee und die Gipfelstürmer die anspruchsvollere Variante via Jatzhorn und die Tällifurgga ins Sertigtal. Bereits nach einer halben Stunde erreichte man das
Jatzhorn und zugleich den höchsten Punkt der Wanderung. Nun folgte der Weg leicht abwärts und dann exponiert um den Felsturm Witihüreli und weiter zur Tällifurgga. Auf diesem Abschnitt war erhöhte Vorsicht geboten. Die schönen Ausblicke ins Dischmatal und zum Davosersee waren einmalig
und nur im Stehen zu geniessen. Nun war es nicht mehr weit bis man am Fusse von Mittagshorn, Plattenfluh und Hochducan das Sertig Dörfli erreichte. Das Wahrzeichen und ein beliebtes Fotomotiv ist die im Jahre 1699 erbaute Kirche „Hinter den Eggen“, die auch gerne von Hochzeitsgesellschaften
gebucht wird. Im Hotel Walserhuus Sertig AG konnte man sich frisch machen und am Abend inmitten der Bündner Bergwelt regionale Spezialitäten geniessen. Anschliessend bestand die Möglichkeit Spiele zu machen oder die nähere Umgebung zu erkunden.

Vom Sertigtal zur Kesch-Hütte SAC 


Von einem der schönsten Bergtäler Graubündens führte der Weg über idyllische Feldwege zuerst gemütlich an einem kleinen Bach entlang, bevor man steil zum Sertigpass hinauf stieg. Dann ging es an den wunderschönen Bergseen Lai da Ravais-ch Suot und Lai da Ravais Sur vorbei, die in einem kleinen Tal am Fusse des mächtigen Piz Murtelet liegen. Je nach Lichteinfall leuchten die Seen von
türkis über grün bis hin zu schwarz. Bald erreichte man das karge Val Tschüvel. Die Nacht verbrachte man in der modernen Kesch-Hütte SAC am Fuss des Piz Kesch auf 2625 Meter. 

Von der Kesch-Hütte SAC nach Bergün 


Auf dem Weg hinunter ins Tal passierte man mehrere Alphütten. Die Tour führte entlang auf einem aussichtsreichen Weg über eine Talflanke. In Graubünden leben über fünf Tausend Steinböcke. Auf diesem Abschnitt gibt es vielleicht einige davon zu entdecken. Zurück in der Zivilisation konnte man
das historische Ortsbild von Bergün mit wunderschönen Häusern im Engadiner Stil bewundern. Das Dorf liegt am Fusse des Albula-Passes und ist das Tor zum Engadin. Im Sommer gibt es zahlreiche Wander- und Themenwege. Nach einer eindrücklichen Bahnfahrt von Bergün nach Preda, das
Herzstück der UNESCO-Linie RhB Albula/Bernina, die sich durch mehrere Kehrtunnels, Galerien und turmhohe Viadukte windet, übernachtete man im Hotel Sonnenhof. 

Vom Albulapass nach Bever im Engadin 


Am Morgen gab es zuerst einen Transfer zum Albula-Pass. Dann wanderte man vorbei an mehreren Bergseen und via Fuorcla Crap Alv durch das kaum besiedelte Val Bever, ein alpines Hoch- und Seitental des Engadins, das von der Beverin durchflossen wird. In Spinas gab es nochmals eine Pause,
bevor es in Bever auf einer der schönsten Bahnstrecke der Schweiz via Vereina-Tunne,l Klosters Platz und Landquart wieder nach Hause ging.

 

Dölf Gabriel, Wanderleiter

Auf dem Gantrisch Panoramaweg

Eine Höhenwanderung im Berner Voralpengebiet

Der beliebte Wanderweg führte im Naturpark Gantrisch von Gurnigel Berghaus nach Zollhaus, mit vielen schönen Aussichtspunkten und einem Gäggersteg

Der Gantrisch Panoramaweg befindet sich im Naherholungsgebiet der Städte Bern, Fribourg und Thun. Im Süden sind die Gipfel der Gantrischkette mit Nünenflue, Gantrisch, Bürgle und Ochse zum Greifen nahe und in der Ferne sind schneebedeckte Alpengipfel zu sehen. Richtung Norden schweift der Blick über das Schwarzburgerland und Berner Mittelland bis zum Bielersee und Jura.


Die Route war durchgehend als Gantrisch Panoramaweg beschildert. Zuerst ging es über eine Alpstrasse, mit schöner Sicht auf den Thunersee, Eiger und Mönch. Die Jungfrau, der dritte Gipfel im bekannten Dreigestirn, verbarg sich hinter der Stockhornkette. Kurz über eine Alpweide und durch Wald gelangte man ebenen Weges und aufwärts am Selibüelsattel vorbei zur 1720 Meter hohen Schüpfenflue. Der Ausblick auf das Mittelland und den Jura war atemberaubend und im Süden präsentierten sich Nünenen, Gantrisch, Bürglen und Ochsen.


Nun ging es zuerst steil, dann gemächlicher abwärts über die Süftenenegg zur Schutzhütte Süftenen. Der anschliessende Abschnitt war besonders reizvoll. Der Sturmwind Lothar zerstörte im Jahre 1999 den Wald grossflächig. Nun führte der Weg teilweise über einen erhöhten Holzsteg, dem Gäggersteg und ermöglichte ungewohnte Einblicke auf den nachwachsenden Wald. Dann ging es in aussichtsreicher Lage auf der Krete auf die Pfyffe, zum Horbüelpass und Oberi Hällstett. Hier wurde der Blick auf den Schwarzsee, Plaffeien und das westliche Mittelland frei. Eine Panoramatafel erleichterte die Orientierung. Nun folgte ein längerer Abstieg über Martene ans Ziel bei Zollhaus, das auf dem Boden des Kantons Freiburg liegt


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Im Berner Mittelland

Aussichtsreiche Buchsi- und Wynigenberge

Die beschauliche Wanderung führte ausserhalb der Siedlungen durch die liebliche Hügelwelt der Buchsi- und Wynigenberge von Herzogenbuchsee nach Wynigen.

Die sanften Höhen, die lichten Wälder, die ertragreichen Ackerflächen und die Weite der Landschaft, inspirierten Maler wie Cuno Amiet und Dichter wie Walter Flückiger und Maria Waser in ihrer Arbeit. Die Schriftstellerin nannte ihre Heimat liebevoll „Land unter Sternen“. 


Nachdem man die Aussenquartiere hinter sich liess, führte der Weg durch den Wald zu den offenen Matten und Ackerlandschaften von Bollodingen. Nun querte man die Önz am Fuss des Humberg und wanderte auf dem Hohlweg, der teilweise mit Stufen versehenen ist, steil durch den Wald aufwärts. Auf der Berghöhe führte ein aussichtsreicher Weg in leichtem Ab und Auf zu den
Höfen von Spych, dem ehemaligen Wohnort des heimatverbundenen Dichters Walter Flückiger. Hier gab es eine Pause an der Sonne.


Etwas oberhalb des Weilers sah man zum Schulhaus von Oschwand, hinter dem sich das frühere Atelier von Cuno Amiet befindet. Dann ging es weiter durch die offene Hügellandschaft, entlang von Höfen und prächtigen Gemüse- und Blumengärten, bis man die Wanntalhöchi erreichte und damit den höchsten Punkt dieser Route. Hier öffnete sich ein herrlicher Ausblick über Oschwand
zu den Jurahöhen. Nach dem Mittagessen schlängelte sich vom Baschiloch ein Waldweg hinunter zum „Mutzgrabe“. Dieses abgeschiedene Waldtal ist mit sprudelndem Wasser über Sandsteinplatten und dem 14 Meter hohen Mutzbachfall einzigartig.

 

Nun ging es auf einem Treppenweg steil vom Bach weg und in weitem Bogen zum Weiler Rüedisbach. Im Gesicht spürte man die ersten Regentropfen. Dann führte ein Strässchen bis Hinter Leggiswil. Die Aussicht vom Riederenwald ins Wasseramt und über die bewaldeten Höhen des Emmentals ist wunderschön. Das letzte Stück führte zuweilen auf einem in den Sandstein gehauenen
Weglein rasch hinunter nach Wynigen.


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Frühling über dem Laufental

Blühende Obstbäume und stattliche Bauernhöfe

Die Wanderung führte von Grellingen unterhalb des Blauenkamms bis nach Laufen, mit schönen Aussichten und vorbei an Nenzlingen und Blauen.

Das Laufental ist einer von fünf Bezirken im Kanton Basel-Landschaft. Es grenzt an die Kantone Jura und Solothurn und berührt im Westen die französische Staatsgrenze. Der neunzig Quadratkilometer grosse Bezirk umfasst dreizehn Gemeinden und liegt nur ein Katzensprung von Basel entfernt.


Mitten im Laufental begann die Wanderung in Grellingen. Vom Bahnhof ging es der Birs entlang bis zum Ortsrand. Nach einem kurzen Aufstieg führte der Panorama-Höhenweg unterhalb des Blauenkamms zum Dörfchen Nenzlingen und weiter durch Wald und Feld vorbei an einem kleinen Riccola-Kräutergarten. Bald erreichte man das Dorf Blauen mit seiner schönen Dorfkirche St. Martin an exponierter Lage. Hier gab es das Picknick aus dem Rucksack an der strahlenden Sonne.


Nach der Pause ging es auf angenehmen Waldwegen zum Burgchopf, ein steiler Übergang, der den Puls noch einmal kurz in die Höhe schnellen liess. Dann drehte man wieder in Richtung Süden und damit zurück ins Laufental. Nun ging es auf schattigen Wegen langsam hinab und vorbei an einem kleinen Flugplatz, der zur Ortschaft Dittingen gehört. Der letzte Abschnitt führte über Schachlete, ein kleines idyllisches Tal, bis zur historischen Altstadt Laufen. Bei der traditionellen Bäckerei-Konditorei Kern gab es einen Halt, um feine Spezialitäten oder einen Kaffee zu geniessen. Auf dem Weg zum Bahnhof überraschte ein ansehnlicher Wasserfall in der Birs, bevor es mit der Bahn wieder nach Hause ging.


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Höhenwanderung im Prättigau 

Traumhafte Winterlandschaften, mächtige Berggipfel und schmucke Walserdörfer

Die bekannteste Winterwanderung im ganzen Prättigau verbindet die beiden Walserdörfer St. Antönien und Pany miteinander.

Das Prättigau liegt im Kanton Graubünden und ist das Tal des Flusses Landquart. Durch die attraktive Landschaft führen zahlreiche Wander- und Bikerouten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Bekannt ist vor allem der Rätikon mit seinen einladenden Gipfeln für Höhenwanderer, Bergsteiger und Kletterer.


Die Wanderung begann in der kleinen Walsersiedlung St. Antönien, das auf 1450 Meter inmitten einer einzigartigen Bergwelt liegt. Im Winter ist es auch ein beliebter Ausgangspunkt für Ski- und Schneeschuhtouren. Bereits auf den ersten Metern gewann man rasch an Höhe, wie ein Blick zurück auf das Dorf eindrücklich zeigte. Nach einem Aufstieg durch den lichten Wald durchschritt man eine romantische Waldlichtung und im Hintergrund erschienen die ersten Berggipfel. Den Wald hinter sich lassend, wurde bald die Hochebene unterhalb der Valpuner Alp erreicht. Von hier gab es eine Aussicht von der Schesaplana bis zu den Bergen von Österreich. Unterhalb vom Chrüz, einer der Schiefervorberge südlich des Rätikon-Hauptkamms, verpflegte man sich aus dem Rucksack auf drei Sitzbänken. Nebenan bekam eine Gruppe von Schneeschuhläufern Anweisungen von ihrem Leiter und Skitourenfahrer bestiegen den leicht begehbaren Gipfel. Er formt eine gleichmässige Pyramide über den Bergdörfern Pany, Stels und St. Antönien und wird deshalb auch als Rigi des Prättigaus bezeichnet.


Nun wanderte man auf der sonnigen Hochebene am Fusse des Chrüz entlang. Im leichten Auf und Ab ging es erneut durch lichten Wald und das Gelände wurde zunehmend offener und flacher. Der gewalzte Weg führte ab hier zunächst eben, dann leicht abwärts bis hinunter nach Pany, wo es mit dem Postauto und der Bahn wieder nach Hause ging.


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Im Tösstal den Bächen entlang

Ämtler Wanderer im Sagenraintobel

Die erholsame Wanderung führte am Schmittenbach entlang und via Ger auf die Scheidegg und dann über Josenberg zurück nach Wald.

In der südöstlichsten Ecke des Kantons Zürich, wo das Tösstal-Gebiet langsam zum Zürichsee abfällt, befindet sich das Sagenraintobel. Der langgezogene Einschnitt zieht sich bei den letzten Häusern von Wald in nordöstlicher Richtung und wird vom Schmittenbach durchflossen. Das bewaldete Tälchen ist etwa drei Kilometer lang. 
Etwa in der Mitte des Tobels lag etwas erhöht auf der Südseite, der Wäbereggweiher, ein verträumtes Seelein und leicht erreichbar über einen Seitenweg. Zweieinhalb Stunden nach dem Start in Wald erreichte man auf einer Schulter die Scheidegg auf rund 1200 Metern. Hier oben gab es im höchst gelegenen Restaurant des Kantons ein feines Mittagessen auf der Gartenterrasse und dazu eine wunderbare Aussicht in die Alpen und auf den Zürichsee. Nachher konnte man zahlreiche Gleitschirmflieger bei ihren Flugkünsten beobachten. Zurück nach Wald ging es über den Josenberg und nochmals durch den unteren Teil des Sagenraintobels. 
Im heute verträumten Tobel war aber nicht alles Natur. Immer wieder gab es alte Anlagen zu sehen, die früher die Kraft des Wassers nutzten, anfänglich über direkte mechanische Energie und später über die Produktion von Elektrizität. Denn vor etwa hundert Jahren standen in Wald 16

Textilfabriken wie Spinnereien und Webereien. Erst 1988 wurden die letzten Betriebe geschlossen.


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Ämtler wanderten zur Kartause Ittingen

Naturschutzgebiet, Seenlandschaft und Rebberge

Die leichte Wanderung führte im Thurgau von Nussbaumen durch das Naturschutzgebiet mit drei malerischen Seen zur Kartause Ittingen und weiter bis nach Frauenfeld.

Mit der Bahn und dem Postauto ging es über Winterthur und Stammheim nach Nussbaumen. Nach einer Kaffeepause im Restaurant Freihof führte die abwechslungsreiche Wanderung auf Feldwegen mitten durch Wälder, Wiesen und Felder ins Naturschutzgebiet mit drei malerischen Seen, dem Nussbaumersee, Hüttwilersee und Hasesee. Im Moos wurde die Gruppe beim ehemaligen Elternhaus von meiner Frau mit einem selbst gemachten Glühmost überrascht. 


Dann führte der Weg weiter Richtung Uerschhausen nach Trüttlikon und nach einer leichten Steigung auf eine Krete, mit einer wunderbaren Sicht auf das Seebachtal und das Thurtal. Nun führte der Weg hinab zum Rebberg und am oberen Rand des Rebberges entlang bis Uesslingen-Iselisberg und durch den Wald zur Kartause Ittingen. Dank einer guten Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Bevölkerung ist die ehemalige Klosteranlage heute ein lebendiges Kultur- und Tagungszentrum. Im Restaurant Mühle konnte man sich verwöhnen lassen und nach dem Mittagessen gab es einen Rundgang durch die traumhaften Gartenanlagen.


Von Warth aus führte der Weg in einer Stunde über die Thur und entlang des Flüsschens Murg durch den gleichnamigen Auenpark in die Kantonshauptstadt Frauenfeld. Auf diesem Abschnitt sind die Anliegen der Erholungssuchenden, der Biodiversität und des Hochwasserschutzes vorbildlich vereint, was der Schweizer Heimatschutz mit dem Schulthess Gartenpreis 2017 auszeichnete. 


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Eine kultivierte Beerenanlage mit Heidelbeersträuchern auf dem Erlenhof

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