Berichte

Erfahren Sie mehr über unsere Wanderungen im Rückblick

Blühende Alpenrosen, tiefblaue Bergseen und bunte Blumenwiesen


Ämtler Wanderer im Naturpark Beverin


Die Höhenwanderung führte am Heinzeberg von Obertschappina zum Glaspass und Bischolpass und entlang der Bergseen nach Flerden.


Der Heinzenberg liegt zwischen Thusis und Rothenbrunnen im Kanton Graubünden und erstreckt sich rund 15 Kilometer in süd-nördlicher Richtung. Er wird im Westen durch den Heinzenbergergrat und im Osten durch den Hinterrhein begrenzt. Im südlichen Teil steigt der Hang recht sanft an und bietet der Landwirtschaft gute Bedingungen. Um die hübschen Dörfer gibt es Wiesen und Heimweiden und am unteren Hang auch Äcker und Obstbäume. Darüber schliesst sich eine Zone von Maiensässen an und Höhen über 1800 Meter werden von ausgedehnten Alpweiden eingenommen.


Die aussichtsreiche Wanderung begann in Obertschappina und führte über den alten Glaserweg zum Glaspass auf 1846 Meter. Im Berggasthaus Beverin gab es eine Pause. Dann ging es auf Alpweiden an blühenden Alpenrosen vorbei und über die Bruchalp zum ehemaligen Lüschersee und weiter zur Lüschalp. Von hier erreichte man bald den Bischolpass, mit einer atemberaubenden Sicht auf den tiefblauen Bischolasee und den mächtigen Hausberg Piz Beverin.


Beim Pascuminersee verpflegte sich die Gruppe aus dem Rucksack. Dann erfolgte der Abstieg nach Oberrascheins und Oberurmein, mit einer schönen Sicht auf das weite sanfte Tal Domleschg und die faszinierenden Berge von Graubünden. Auf dem letzten Abschnitt wanderte man vorbei am Padrutgsee und neben bunten Blumenwiesen über Badungs bis Flerden, wo es mit dem Postauto und der Bahn wieder nach Hause ging.


Dölf Gabriel, Wanderleiter


Die geschmückte Kirche von Obertschappina am Heinzenberg

Archiv