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Hügel- und Flusswanderung im Fürstenland

21. April 2018 - Von Andwil nach Wittenbach


Aussicht und Blütenpracht


Bei strahlendem Sonnenschein fuhr eine Ämtler Gruppe mit der Bahn und dem Postauto ins Fürstenland und wanderte von Andwil bis nach Wittenbach.


Vom leicht erhöhten Andwil ging der Wanderweg abwechslungsweise durch Felder und Wälder und erreichte den Tannenberg auf 903 Metern, mit einer grossartigen Aussicht über die sanft gewellte Hügellandschaft des Thurgaus und zum lang gezogenen Seerücken, ins Toggenburg, zum mächtigen Alpstein mit dem Säntis, ins Vorarlbergische und auch zum Bodensee.
Nun führte auf der Nordseite des Tannenbergs eine Forststrasse in einigen grossen Kehren durch einen weitläufigen Wald zum Weiler Dicken hinunter und über Wiesen ins Dörfchen Bernhardzell. Auf der sanft nach Norden geneigten Terrasse breiteten sich zahlreiche Obstbaum- und auch Beerenplantagen aus, die in wunderbarer Blütenpracht erstrahlten. Im Landgasthof Adler gab es ein
feines Mittagessen in der Gartenwirtschaft und nachher besichtigten die Wandernden eine schöne barocke Rundkirche aus dem 18. Jahrhundert.
Beim Abstieg zur Sitter öffnete sich der Blick auf eine grosse Schleife des  mäandrierenden Flusses mit der Stelle der ehemaligen Waldburg und dann überspannte die prächtige Wannenbrücke den Fluss. Auf dem letzten Abschnitt folgte der Wanderweg am verträumten Nordufer der Sitter entlang, bevor er hinauf nach Wittenbach bei St. Gallen führte, wo es mit der Bahn wieder nach Hause ging.


Dölf Gabriel, Wanderleiter

Wunderbare Aussicht zum mächtigen Alpstein mit dem Säntis.

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